Lino Leudesdorff –  Für soziale Gerechtigkeit, starke Bildungspolitik und gute Löhne

Die Zukunft der Bildung

Die hessische Bildungspolitik braucht dringend ein Update. Seit 1999 regiert die CDU in Hessen. Leider ist auch das System, was Finanzierung und Ausgestaltung angeht, in den 90er Jahren stehen geblieben. Anbei ein Forderungskatalog sowie meine Ansichten für eine zeitgemäße Bildungspolitik, die den Lernenden in den Mittelpunkt rückt und die heutigen Anforderungen entspricht. Als junger Vater einer kleinen Tochter ist es auch mir persönlich ein Anliegen, dass die zukünftige hessische Landesregierung die Rahmenbedingungen für eine bedarfsgerechte Bildung ermöglicht.

Forderungskatalog Lino Leudesdorff:

      • Aktualisierung des Lehrplans: Lehrpläne müssen an die Anforderungen der modernen Welt angepasst werden, um Kompetenzen für Technologie, kritisches Denken und Teamarbeit zu fördern.

        • Wertevermittlung: Bildung sollte nicht nur auf berufliche Fähigkeiten abzielen, sondern auch auf die Vermittlung von Empathie, Umweltbewusstsein und sozialer Verantwortung.

          • Aktive Schülerbeteiligung: Schülerinnen und Schüler sollten aktiv am Lernprozess teilnehmen, durch projektorientiertes Lernen und interaktive Methoden.

            • Inklusiver Zugang: Bildungseinrichtungen sollten für alle zugänglich sein, unabhängig von finanziellen Möglichkeiten oder geografischer Lage.

              • Reduktion sozialer Exklusivität: Die Bildungspolitik sollte Investitionen in Infrastruktur fördern, um lange Fahrtwege und zusätzliche Kosten zu minimieren.

                • Räumliche und personelle Ausstattung: Investitionen in Schulen und Kitas sind notwendig, um angemessene Lernbedingungen und individuelle Unterstützung sicherzustellen.

                  • Partnerschaft mit Jugendhilfeträgern: Die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen mit Jugendhilfeträgern kann den Bildungswandel unterstützen.

                    • Ganzheitliche Bildung: Bildung sollte die soziale und persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler fördern, nicht nur Wissensvermittlung.

                      • Qualifizierte Lehrkräfte: Ausreichend qualifizierte Lehrkräfte sind entscheidend, um individuelle Bedürfnisse anzugehen und ein inklusives Lernumfeld zu schaffen. Gleichzeitig sollte hier auch in die Ausbildung einen Blick geworfen werden. Das Lehramtsstudium gehört reformiert. 

                        • Chancengerechtigkeit: Die Bildungspolitik sollte endlich sicherstellen, dass alle Kinder gleiche Chancen auf hochwertige Bildung haben, unabhängig von ihrer Herkunft oder finanziellen Situation.

                          • Vorbereitung auf die Zukunft: Bildung sollte junge Menschen auf die Anforderungen der sich verändernden Welt vorbereiten, sowohl beruflich als auch persönlich.

                        Die Zukunft der Bildung in Hessen: Anpassung für eine sich verändernde Welt

                        Die Welt um uns herum verändert sich in rasanter Geschwindigkeit. Technologische Fortschritte, gesellschaftliche Entwicklungen und neue Arbeitsweisen beeinflussen unser Leben und unsere Arbeit auf vielfältige Weise. Angesichts dieser Veränderungen ist es von entscheidender Bedeutung, dass auch unser Bildungssystem Schritt hält und junge Menschen auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. In Hessen steht die Bildungspolitik vor der wichtigen Aufgabe, die Bildungsinstitutionen von Kitas bis zu Schulen zu reformieren, um den Kompetenzerwerb und die Wertevermittlung an die veränderten Bedürfnisse anzupassen.

                        Anpassung des Lehrplans für eine sich verändernde Welt

                        Die traditionellen Lehrpläne müssen überdacht werden, um sicherzustellen, dass die erworbenen Kompetenzen direkt auf die Anforderungen des modernen Lebens und der Arbeitswelt abgestimmt sind. Hierbei sollen im Rahmen der Ganztagschule auch die Träger der Jugendhilfe mit einbezogen werden, um diesen Wandel zusammen mit den Schulen zu prägen. Technologische Kompetenzen, kritisches Denken, Problemlösungsfähigkeiten und Teamarbeit sind nur einige der Fähigkeiten, die in einer zunehmend digitalisierten und globalisierten Welt von großer Bedeutung sind. Die Schülerinnen und Schüler sollten nicht nur Wissen erwerben, sondern auch lernen, wie sie dieses Wissen in realen Situationen anwenden können.

                        Wertevermittlung für ein verantwortungsbewusstes Leben

                        Die Vermittlung von Werten und Ethik spielt ebenfalls eine zentrale Rolle in der modernen Bildung. Junge Menschen sollten nicht nur auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet werden, sondern auch auf ein verantwortungsbewusstes und ethisches Leben in der Gesellschaft. Empathie, interkulturelle Kompetenz, Umweltbewusstsein und soziale Verantwortung sollten als integraler Bestandteil des Bildungssystems vermittelt werden. Nur so können wir sicherstellen, dass zukünftige Generationen nicht nur erfolgreiche Fachkräfte, sondern auch engagierte Bürgerinnen und Bürger werden.

                        Aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler

                        Die Zeiten, in denen Wissen einseitig von Lehrern an Schüler vermittelt wurde, sind vorbei. Junge Menschen sollten aktiv in den Lernprozess einbezogen werden. Ihre Interessen, Fragen und Ideen sollten berücksichtigt werden, um eine Lernumgebung zu schaffen, die motiviert und inspiriert. Dies kann durch projektbasiertes Lernen, Diskussionen, praktische Anwendungen und interaktive Unterrichtsmethoden erreicht werden. Indem wir den Schülerinnen und Schülern eine aktive Rolle im Unterricht ermöglichen, fördern wir nicht nur ihr Engagement, sondern auch ihre Fähigkeit, eigenständig zu denken und zu lernen. 

                        Lehrerausbildung reformieren, pädagogische Berufe attraktiv machen

                        Die Bedeutung qualifizierten pädagogischen Personals kann in diesem Kontext nicht genug betont werden. Um den Ansprüchen einer modernen Bildung gerecht zu werden, ist es unerlässlich, dass Lehrkräfte über die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen, um die oben genannten Ziele zu erreichen. Das Lehramtsstudium sollte daher reformiert werden, um zukünftige Lehrerinnen und Lehrer besser auf die aktuellen Anforderungen vorzubereiten. Neben Fachwissen sollten angehende Lehrkräfte auch Kompetenzen im Umgang mit vielfältigen Lernstilen, modernen Unterrichtsmethoden und sozialer Inklusion erwerben. Die Ausbildung sollte praxisorientierter werden, indem sie Lehrkräften die Möglichkeit bietet, frühzeitig in Schulen und Kitas zu arbeiten, um praktische Erfahrungen zu sammeln und sich auf die realen Herausforderungen im Klassenzimmer vorzubereiten. Nur durch eine hochwertige Lehrerausbildung können wir sicherstellen, dass unsere Schulen und Kitas von erstklassigen pädagogischen Fachkräften geleitet werden, die die Bildungsreformen erfolgreich umsetzen können. Was nicht mehr sein darf: aktuell werden junge, noch nicht verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer über die Sommerferien entlassen. Sie müssen oftmals dann von Arbeitslosengeld I und ersparten leben. Damit muss Schluss sein, denn Respekt für Lehrkräfte bedeutet auch sie fair zu behandeln.

                        Die Bedeutung auf persönlicher Ebene: Ein Blick auf Kitas und Schulen

                        Diese Veränderungen in der Bildungspolitik sind nicht abstrakt, sondern haben direkte Auswirkungen auf Eltern, Kinder und Erziehungsberechtigte. Als Vater einer dreijährigen Tochter spielen Kitas und Schulen eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Sie sind nicht nur Orte des Lernens, sondern auch der sozialen Entwicklung und des Entdeckens von eigenen Interessen.

                        Der Blick in den Westen: Herausforderungen für die Bildungspolitik

                        Insbesondere im Frankfurter Westen wird deutlich, wie wichtig eine zeitgemäße Bildungspolitik ist. Viele Familien sehen sich mit langen Fahrtwegen konfrontiert, um ihren Kindern den Zugang zu qualitativ hochwertigen Kitas und Schulen zu ermöglichen. Diese langen Pendelzeiten kosten nicht nur Zeit, sondern auch Geld und Energie, die sinnvoller genutzt werden könnten.

                        Die Tatsache, dass der Zugang zu Bildungseinrichtungen im Frankfurter Westen mit solchen Hürden verbunden ist, ist ein echtes Problem. Nicht alle Familien können es sich leisten, die zusätzlichen Kosten für Transport oder Betreuung aufzubringen. Dies führt zu Ungleichheit im Bildungsbereich, da nicht jedes Kind die gleichen Chancen auf eine hochwertige Bildung hat. Eine inklusive Bildungspolitik muss sicherstellen, dass Bildung für alle zugänglich ist, unabhängig von finanziellen Möglichkeiten oder geografischer Lage.

                        Darüber hinaus steht der Frankfurter Westen auch vor räumlichen und personellen Herausforderungen. Die bestehenden Bildungseinrichtungen stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen, was zu überfüllten Klassen und begrenzten Lernmöglichkeiten führen kann. Investitionen in den Ausbau von Schulen und Kitas sind dringend erforderlich, um eine angemessene Lernumgebung zu gewährleisten und sicherzustellen, dass jede Schülerin und jeder Schüler die individuelle Unterstützung erhält, die sie benötigen.

                        Die Zukunft gestalten: Investitionen für eine Bildung für alle

                        Die Bildungspolitik in Hessen muss sich daher nicht nur auf die inhaltlichen Anpassungen des Lehrplans fokussieren, sondern auch auf die Schaffung von gleichberechtigten Bildungschancen für alle. Das bedeutet, in die Infrastruktur zu investieren, um den Familien im Frankfurter Westen den Zugang zu Kitas und Schulen zu erleichtern. Neue Bildungseinrichtungen in strategisch günstigen Lagen können die Fahrtwege verkürzen und die soziale Exklusivität reduzieren.

                        Gleichzeitig sollte die Bildungspolitik darauf abzielen, ausreichend qualifizierte Lehrkräfte zur Verfügung zu stellen, um eine optimale Betreuung und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler sicherzustellen. Nur durch angemessene Personalausstattung können individuelle Bedürfnisse berücksichtigt und ein inklusives Lernumfeld geschaffen werden.

                        Die Bildung ist ein zentraler Baustein für die Zukunft unserer Gesellschaft. Die Investitionen in Bildungseinrichtungen im Frankfurter Westen sind nicht nur eine Notwendigkeit, sondern auch eine Chance, die Bildung gerechter und inklusiver zu gestalten. Indem wir die Barrieren für den Zugang zu Bildung beseitigen, schaffen wir die Grundlage für eine Gesellschaft, in der jedes Kind die Möglichkeit hat, sein volles Potenzial zu entfalten und sich auf die Anforderungen der sich verändernden Welt vorzubereiten.

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